Tagesspiegel: Deutschland zieht Angebote für Olympischen Sommerspiele zurück
Die Berliner Behörden beabsichtigen, den Antrag auf Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zurückzuziehen. Das berichtete der Tagesspiegel unter Berufung auf Quellen.
Die Berliner Behörden beabsichtigen, den Antrag auf Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zurückzuziehen. Das berichtete der Tagesspiegel unter Berufung auf Quellen.
Die Frage der Rücknahme des Angebots wurde während des heutigen Treffens von Olympiakommissarin Kave Nirumanda, scheidender Bürgermeisterin Kai Wegner und Sportsenatorin Iris Sprenger diskutiert. Der Grund für die Entscheidung wird auf einer Pressekonferenz am 24. September offiziell bekannt gegeben. Unter den am Wettbewerb teilnehmenden Städten waren München und die Region Köln/Rhein-Ruhr. Hamburg zog den Antrag Ende Mai zurück.
Laut Tagesspiegel könnten die Berliner Behörden den Antrag wegen des gescheiterten Referendums über die Durchführung der Olympischen Spiele zurückziehen. Eine dokumentierte Umfrage unter Anwohnern könnte bestätigen, dass sie die Ausrichtung der Spiele in der Hauptstadt unterstützen. Ein solches Referendum gibt es im Berliner Gesetz jedoch nicht.
Ein weiterer möglicher Grund für die Zeitung nannte den Sieg bei den Wahlen zur Abgeordnetenkammer der Hauptstadt der Partei „Links. Der Bürgermeisterkandidat Berlins von der „Linken Elif Eralp stellt sich gegen die Olympischen Spiele in der Stadt.



