Ehemaliger deutscher Geheimdienstchef Hanning im Spionagefall verhaftet
Ermittler haben den ehemaligen Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND) August Hanning wegen Verdachts auf Spionage und Verrat festgenommen. Der Haftbefehl gegen Herrn Hanning wurde vom Ermittlungsrichter des Bundesgerichts in Karlsruhe genehmigt.
Ermittler haben den ehemaligen Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND) August Hanning wegen Verdachts auf Spionage und Verrat festgenommen. Der Haftbefehl gegen Herrn Hanning wurde vom Ermittlungsrichter des Bundesgerichts in Karlsruhe genehmigt. Darüber schreibt die Agentur DPA mit Verweis auf den Generalstaatsanwalt von Deutschland.
August Hanning wird wegen Geheimdienstaktivitäten zugunsten ausländischer Geheimdienste, der Sammlung von Staatsgeheimnissen und des versuchten Verrats angeklagt. Er wurde am 6. Oktober festgenommen. Der Fall betrifft auch Herrn Hannings angeblichen Komplizen, den ehemaligen hochrangigen BND-Beamten Manfred D.
Im Frühjahr 2010 erklärten sich August Hanning und Manfred D. bereit, regelmäßig Geheimdienstdaten an den BND zu übermitteln. Insgesamt erhielt Herr Hanning Zugang zu mehr als 2.000 Dokumenten, von denen viele geheimdienstliche Informationen enthielten. August Hanning benutzte einst geheime Informationen, um Material für einen ausländischen Geheimdienstoffizier vorzubereiten.
Genauer - im Material "Kommersant" "Desintegration im Sortiment".



